<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >

<channel><title><![CDATA[SANJARA - Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog]]></link><description><![CDATA[Blog]]></description><pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:11:39 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[IFS - Internal Family Systems transforms my work]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/ifs-internal-family-systems-transforms-my-work]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/ifs-internal-family-systems-transforms-my-work#comments]]></comments><pubDate>Sun, 07 May 2023 23:46:50 GMT</pubDate><category><![CDATA[IFS]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/ifs-internal-family-systems-transforms-my-work</guid><description><![CDATA[Something exciting came into my life about two years ago!Imagine a puzzle or mosaic &hellip; over the years of my healing journey, I had collected all the puzzle pieces: insights, teachings, experiences &hellip; and put them together. What emerged was Heart Centered Awareness. The understanding that living with compassion, curiosity and courage provides healing, comfort, and meaningful purpose. I had all the puzzle pieces and the picture felt complete. Heart Centered Awareness had emerged as a t [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Something exciting came into my life about two years ago!<br />Imagine a puzzle or mosaic &hellip; over the years of my healing journey, I had collected all the puzzle pieces: insights, teachings, experiences &hellip; and put them together. What emerged was Heart Centered Awareness. The understanding that living with compassion, curiosity and courage provides healing, comfort, and meaningful purpose. I had all the puzzle pieces and the picture felt complete. Heart Centered Awareness had emerged as a tool for healing and connection.<br />I wasn&rsquo;t aware that something was missing. I had all the pieces together &hellip; but a tool needs to be three-dimensional. You can&rsquo;t use a printout of an electric drill to drill a hole into a wall.<br /><br />Then I discovered IFS (Internal Family Systems Therapy) and the magic happened! It was love at first sight and Heart Centered Awareness transformed from a two-dimensional picture into a three-dimensional power tool.<br />For more than two years, I&rsquo;ve been involved in trainings and practicing IFS with clients and myself. My love and excitement for IFS is continually growing. IFS has proven to be a very effective therapy with mental health issues like depression, anxiety, addictions, and trauma. Using it for the past two years, I have felt profound shifts throughout my inner world in ways I couldn&rsquo;t have imagined. Many of the parts of me that were wounded through early childhood trauma have been released from their emotional burdens. I feel the effects of these healing encounters by a deepening sense of calm, compassion, trust, and courage.<br /><br />I see how IFS reaches and helps more and more people. It&rsquo;s like a gigantic wave, a tsunami of healing that&rsquo;s gaining speed and spreading hope. I&rsquo;m excited to be part of this Tsunami of Love by continuing to heal, by offering individual IFS sessions and facilitating Healing Circles.<br />It feels like a huge gift and privilege to be able to help others by being a guide and companion on their healing journey.<br /><br />You can check out this IFS intro video. <br /></div>  <div class="wsite-youtube" style="margin-bottom:10px;margin-top:10px;"><div class="wsite-youtube-wrapper wsite-youtube-size-auto wsite-youtube-align-left"> <div class="wsite-youtube-container">  <iframe src="//www.youtube.com/embed/24D3I03FwlY?wmode=opaque" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Magst du dich?]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/magst-du-dich]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/magst-du-dich#comments]]></comments><pubDate>Fri, 08 Nov 2019 07:50:39 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/magst-du-dich</guid><description><![CDATA[Magst du dich? 'Das ist eine wichtige Frage. Ich muss mein ganzes Leben mit mir verbringen. Du musst dein ganzes Leben mit dir verbringen. Da ist es doch gut wenn wir uns m&ouml;gen, wenn wir eine liebevolle und f&uuml;rsorgliche Beziehung mit uns selbst haben.Ich glaube, dass wir uns zu wenige Gedanken &uuml;ber die Beziehung zu uns selbst machen. Tara Brach beschreibt in ihrem Buch &sbquo;Radical Acceptance&lsquo; wie sehr es ihr Leben ver&auml;nderte als sie als junge Frau bemerkte, dass sie  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Magst du dich?</strong> <br />'Das ist eine wichtige Frage. Ich muss mein ganzes Leben mit mir verbringen. Du musst dein ganzes Leben mit dir verbringen. Da ist es doch gut wenn wir uns m&ouml;gen, wenn wir eine liebevolle und f&uuml;rsorgliche Beziehung mit uns selbst haben.<br />Ich glaube, dass wir uns zu wenige Gedanken &uuml;ber die Beziehung zu uns selbst machen. Tara Brach beschreibt in ihrem Buch &sbquo;Radical Acceptance&lsquo; wie sehr es ihr Leben ver&auml;nderte als sie als junge Frau bemerkte, dass sie sich selbst nicht mochte und dann begann, sich mit sich selbst anzufreunden. Heute ist sie eine international anerkannte Lehrerin f&uuml;r Selbstakzeptanz und Selbstmitgef&uuml;hl.<br />Besonders f&uuml;r uns Frauen ist es oft einfacher uns um das Wohlergehen anderer zu k&uuml;mmern. Das fiel auch mir immer einfach. Gerne k&uuml;mmerte ich mich um die Gef&uuml;hle und Bed&uuml;rnisse anderer, hatte aber keinen Zugang zu meinen eigenen. Ich kannte sie gar nicht. Ich dachte alles w&auml;re in Ordnung und mir ginge es gut.<br /><br /><strong>&nbsp;&bdquo;Magst du dich?&ldquo;</strong><br />Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns diese Frage besch&auml;ftigen, denn dadurch kann in uns etwas angeregt werden, das unsere Aufmerksamkeit auf den wichtigsten Menschen in unserem Leben richtet. Anstatt uns selbst kennen und lieben zu lernen, bem&uuml;hen wir uns eher darum, dass andere uns m&ouml;gen. Wir passen uns an, haben Angst vor Zur&uuml;ckweisung. Wir wollen, dass andere uns best&auml;tigen, dass wir interessant, liebenswert, kompetent, sch&ouml;n, attraktiv ... sind.<br /><br /><strong>&bdquo;Magst du dich?&ldquo;</strong><br />Diese Frage m&ouml;chte ich in die Welt hinausschicken und wenn sie dich erreicht, w&uuml;rde ich mich freuen, wenn du dir ein wenig Zeit nimmst sie in deinem Herzen zu halten und auf die Antwort zu lauschen. Schreib doch einen Kommentar und erz&auml;hle mir davon wie es dir mit dieser Frage geht. Da w&uuml;rde ich mich sehr freuen.<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Entspannen will gelernt sein]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/entspannen-will-gelernt-sein]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/entspannen-will-gelernt-sein#comments]]></comments><pubDate>Mon, 30 Sep 2019 09:01:04 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/entspannen-will-gelernt-sein</guid><description><![CDATA[Loslassen, Entspannen, die Seele baumeln lassen h&ouml;rt sich irgendwie einfach an, so als k&ouml;nnte das jeder.Ich habe mir dar&uuml;ber eigentlich nie Gedanken gemacht. Erst in den letzten Jahren, als ich Stress und Trauma besser verstanden habe, wurde mir klar, dass das mit dem Entspannen gar nicht so einfach ist.Ich hatte zwar bemerkt, dass ich nie wirklich zur Ruhe kommen konnte, aber warum das so ist und was ich dagegen tun k&ouml;nnte war mir nicht klar.Eigentlich ist es ja klar, dass E [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="4">Loslassen, Entspannen, die Seele baumeln lassen h&ouml;rt sich irgendwie einfach an, so als k&ouml;nnte das jeder.</font><br /><font size="4">Ich habe mir dar&uuml;ber eigentlich nie Gedanken gemacht. Erst in den letzten Jahren, als ich Stress und Trauma besser verstanden habe, wurde mir klar, dass das mit dem Entspannen gar nicht so einfach ist.</font><br /><font size="4">Ich hatte zwar bemerkt, dass ich nie wirklich zur Ruhe kommen konnte, aber warum das so ist und was ich dagegen tun k&ouml;nnte war mir nicht klar.</font><br /><font size="4">Eigentlich ist es ja klar, dass Entspannug wirklich wichtig ist, wenn man bedenkt, wie schnelllebig unser Zeitalter geworden ist und wie viele Belastungen und Herausforderungen wir meistern m&uuml;ssen. Ich konnte aber bei mir und anderen beobachten, dass die innere Unruhe und der innere Antreiber die Oberhand hatten und der Enspannung wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.&nbsp;&nbsp;</font><br /><br /><strong><font size="5">Wie funktioniert Entspannung?</font></strong><br /><font size="4">Anspannung und Entspannung werden von unserem autonomen Nervensystem (ANS) reguliert.&nbsp;<br />Unser ANS reguliert viele lebenswichtige Vorg&auml;nge in unserem K&ouml;rper. Es besteht aus drei Teilen. Das Enterisches Nervensystem (ENS) &ndash; das Nervensystem des Magen-Darm-Trakts, k&ouml;nnen wir hier ausser acht lassen.<br />Interessant sind jedoch Symphaticus und Parasympathicus.<br />Der Teil des autonomen Nervensystems, der f&uuml;r unsere Entspannung zust&auml;ndig ist, ist der Parasympathicus, der auch Entspannungsnerv genannt wird.<br />Sein Gegenspieler ist der Sympathicus auch Stress- oder Spannungsnerv genannt. Diese beiden arbeiten in gegenseitiger Erg&auml;nzung (meist antagonistisch, manchmal auch synergetisch).<br />Unser Nervensystem ist uralt. Es stammt aus einer Zeit, als Menschen vor S&auml;belzahntigern fl&uuml;chten mussten. Es gab also nur selten Stresssituationen. Heute ist das anders, wir leben in einer Welt, die uns mit Reizen, Belastungen und Anforderungen &uuml;berflutet. Wir m&uuml;ssen nicht vor Tigern fliehen, aber wir werden st&auml;ndig angetrieben mehr zu leisten, mehr zu hasten; wir rennen Terminen hinterher und haken To-do-Listen ab. Stress ist ein st&auml;ndiger Begleiter und wirkliche Entspannung r&uuml;ckt in die Ferne.<br />Selbst wenn wir uns die Zeit nehmen zu entspannen, bedeutet das oft, dass wir uns mit einer anderen Aktivit&auml;t besch&auml;ftigen. Wir schauen uns einen Film an, verfangen uns im Netz von Facebook und Co, oder gehen einfach zum K&uuml;hlschrank um eine Pause zu machen. Dabei kommt unser &uuml;berreiztes Nervensystem nicht wirklich zur Ruhe, aber da wir tiefe Entspannung vielleicht gar nicht kennen, f&auml;llt uns das nicht auf.<br />Bei mir war das auf jeden Fall so. Erst nachdem mir klar wurde, dass ich lernen musste mich zu entspannen und auch regelm&auml;ssig die nat&uuml;rliche Bauchatmung angewandt hatte, kam ich zu dem Punkt, wo ich sp&uuml;rte: &bdquo;Ah, so f&uuml;hlt es sich an, wenn mein K&ouml;rper und Geist wirklich entspannt sind.&ldquo;&nbsp;</font><br /><span style="font-weight:700"><font size="4">Was k&ouml;nnen wir tun um in die Entspannung zu kommen?</font></span><br /><br /><strong><font size="5" color="#508d24">Den Vagus Nerv aktivieren &ndash; in der Ruhe liegt die Kraft</font></strong><br />Der Vagus Nerv ist der l&auml;ngste und somit wichtigste Nerv im Parasypathicus, dem Enspannungsnerv. Das autonome Nervensystem funktioniert ohne unser bewusstes Zutun. Wir k&ouml;nnen es aber trotzdem in einem gewissen Ma&szlig;e beeinflussen.<br />Wenn wir den Vagus Nerv aktivieren, hilft uns das, zur Ruhe zu kommen. Zur Ruhe kommen bedeutet auch, dass wir neue Kraftreserven aufbauen k&ouml;nnen.<br />Ein &uuml;berlastetes Nervensystem verf&auml;ngt sich leicht in einer kr&auml;ftezehrenden Stressspirale. Stress erzeugt Spannung in K&ouml;rper und Geist und f&uuml;hrt zur Aussch&uuml;ttung von Stresshormonen, die auf Dauer unsere Immunabwehr schw&auml;chen. Im Stressmodus k&ouml;nnen wir keine Kraftreserven aufbauen. Dadurch bringt uns Stress immer leichter aus dem Gleichgewicht, was weiterhin an unseren Kr&auml;ften zehrt. Diese Dynamik verst&auml;rkt sich immer weiter und kann sich mit innerer Unruhe, Schlafst&ouml;rungen, Angstzust&auml;nden und einer vielzalhl von Gesundheitsproblemen bemerkbar machen. Wir sind dem aber nicht hilflos ausgeliefert. Wir k&ouml;nnen etwas dagegen tun. &nbsp;<br /><br /><strong><font size="4">Wir k&ouml;nnen etwas tun, um unser &uuml;berlastetes Nervensystem zu entlasten</font></strong><br />Inzwischen hat der Vagus Nerv, als Selbstheilungsnerv viel Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt zahlreiche Artikel und B&uuml;cher, die verschiedene Methoden erl&auml;utern, wie wir den Vagus und damit Entspannung und Selbstheilung aktivieren k&ouml;nnen.<br />Ein aktiver Vagusnerv f&uuml;hrt zu mehr innerer Ruhe und wirkt Angstzust&auml;nden, Schlaflosigkeit und Depressionen entgegen.<br /><br /><strong><font size="4">Die nat&uuml;rliche Bauchatmung</font></strong><br />Die nat&uuml;rliche Bauchatmung, die auch Zwerchfellatmung genannt wird, ist wohl die einfachste und effektivste Art den Vagus Nerv zu stimulieren.<br />Ich bin begeistert vom Potential, das die nat&uuml;rlichen Bauchatmung f&uuml;r unser k&ouml;rperliches, emotionales und geistiges Wohlbefinden hat.<br />Warum das so ist will ich dir gerne mitteilen.<br />Anstatt nur Bauchatmung zu sagen, verwende ich lieber den Begriff nat&uuml;rliche Bauchatmung. Das Wort &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; beschreibt in gewisser Weise warum die Bauchatmung so wichtig und effektiv ist.<br />Vieles in der Welt ist aus dem nat&uuml;rlichen Gleichgewicht geraten. Auch in unserer inneren Welt ist dieses nat&uuml;rliche Gleichgewicht oft gest&ouml;rt.<br />Wenn wir Stress erleben neigen wir dazu flacher zu atmen. Das ist ganz normal. Es gibt noch viele andere Faktoren, die dazu beitragen, dass sich unsere Atmung verflacht und dass wir nur im oberen Lungenraum atmen, wobei sich unser Brustkorb hebt und senkt.<br />Nat&uuml;rlicherweise flie&szlig;t unser Atem aber auch in den unteren Teil unserer Lunge, was mit der Bewegung des Zwerchfells einhergeht und wodurch sich unser Bauch hebt und senkt. Bei kleinen Kindern kann man das gut beobachten, wenn sie schlafen.<br />Das Zwerchfell spielt eine entscheidende Rolle dabei, den Vagus Nerv zu aktivieren. Es ist unser wichtigster Atemmuskel, der Unterhalb der Lunge, einem Fallschirm &auml;hnelnd, die Brust- von der Bauchh&ouml;hle trennt.<br /><br />Durch den Speiser&ouml;hrenschlitz des Zwerchfells verlaufen auch die beiden Hauptst&auml;mme des Vagus Nerv. Wenn sich das Zwerchfell bei der Bauchatmung hebt und senkt, streicht es am Vagus Nerv entlang, dadurch wird dieser automatisch aktiviert und gest&auml;rkt.<br />Das bedeutet, dass sein Gegenspieler der Spannungsnerv herunterreguliert wird. Damit wird im gesamten K&ouml;rper Entwarnung angesagt. Wir gehen oft davon aus, dass das Gehirn die Leitzentrale ist, die die Informationen und Befehle in den K&ouml;rper aussendet. Neuere Forschungen haben allerdings festgestellt, dass nur etwa 20% der Informationen, die in den Nervenbahnen gesendet werden vom Gehirn zum K&ouml;per gehen und 80 % des Informationsflusses vom K&ouml;rper zum Gehirn geleitet wird.<br />Wenn wir also durch unsere Atmung den Vagus Nerv aktivieren, senden wir dem Gehirn die Information, dass alles im Gr&uuml;nen bereich liegt. Es ist Entwarnung angesagt und wir k&ouml;nnen Entspannen.&nbsp;ENDLICH ENTSPANNEN<strong> &#128522;</strong><br /><br /><strong><font size="4">Es gibt nichts Gutes, au&szlig;er man tut es</font></strong><br />Ich bin so ein starker Advokat f&uuml;r die nat&uuml;rliche Bauchatmung geworden, weil ich ihre heilsamen Kraft am eigenen Leibe erfahren habe, nachdem ich angefangen habe meinem Stress mehr Beachtung zu schenken und entschlossen war etwas dagegen zu tun.<br />In akuten Stresssituationen ist es ein gutes Notfallmittel einige tiefe Atemz&uuml;ge zu nehmen, den Atem tief einflie&szlig;en zu lassen und ganz langsam wieder, am besten durch den leicht ge&ouml;ffneten Mund, auszuatmen.<br />Bestimmt hast du davon auch schon geh&ouml;rt und wendest das bewusste, tiefe Atmen in solchen Stressmomenten auch schon an.<br />Ich erinnere mich an eine Situation mit meiner Enkelin. Sie hatte Angst vorm Schwimmen in tiefem Wasser und geriet dabei leicht in Panik.<br />Ich riet ihr beim Schwimmen langsam zu atmen und sich ganz auf den Atem zu konzentrieren. Die Wirkung davon hat sie total &uuml;berrascht, denn die Panik verschwand und sie konnte mehrere Bahnen schwimmen.<br />Neben dieser kurzfristigen Regulierung unseres Nervensystems, k&ouml;nnen wir mit der nat&uuml;rlichen Bauchatmung aber auch Stress aus unserem K&ouml;rper ausleiten, der &auml;lter ist. Stress ist akkumulativ. Das hei&szlig;t, dass er sich aufbaut oder anstaut, wenn er nicht nach einer Stresssituation ausgeleitet wird.<br />K&ouml;rperliche Bewegung hilft um Stress abzubauen. Ich denke, dass sich deswegen Joggen, Fitnesstraining, und andere sportliche Bet&auml;tigungen so gro&szlig;er Beliebtheit erfreuen. Dabei geht es aber eher um eine Entladung des Stresses.<br />Ich finde es aber auch wichtig Entspannung auf andere Weise zu praktizieren. Der positive Effekt von Meditation und Achtsamkeits&uuml;bungen ist inzwischen ja allgemein bekannt.<br />Wenn wir uns hinsetzen und f&uuml;r etwa 5 Minuten, langsam und sanft die Bauchatmung praktizieren, kann sich unser K&ouml;rper entspannen und beginnen auch alten Stress, der in unserem K&ouml;rper eingelagert ist, abzubauen. Je l&auml;nger wir auf diese Weise atmen, desto gr&ouml;&szlig;er ist auch der Effekt, den wir damit erzielen. Auf diese Weise k&ouml;nnen wir es mit der Zeit lernen, wieder richtig zu entspannen, alten Stress zu entlassen und neue Kraft zu sch&ouml;pfen.<br />Die nat&uuml;rliche Bauchatmung wieder zu erlernen und auszu&uuml;ben ist meiner Meinung nach eine wertvolle Investition f&uuml;r Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude. Ich hoffe, dass ich dich dieser Artikel inspiriert, es mal mit der nat&uuml;rlichen Bauchatmung zu probieren.&nbsp;<br /><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wir brauchen keine Märtyrer mehr]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/wir-brauchen-keine-martyrer-mehr]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/wir-brauchen-keine-martyrer-mehr#comments]]></comments><pubDate>Wed, 21 Aug 2019 05:50:49 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/wir-brauchen-keine-martyrer-mehr</guid><description><![CDATA[Lebensfreude als Lebenselixier und GlaubensbekenntnisGestern sprach ich mit einer Freundin in Kanada. Sie h&ouml;rte die Kirchenglocken, die bei mir im Hintergrund l&auml;uteten und sagte wie sehr sie diesen Klang mag. Ich erz&auml;hlet ihr dann davon, dass ich vor kuzem endlich mal wieder in einer Kirche war und was mir dort klar wurde.Ich wei&szlig; nicht wie viele Jahre ich nicht mehr in einer Kirche gewesen war. Spiritualit&auml;t hat zwar einen gro&szlig;en Stellenwert in meinem Leben, aber [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="5"><strong>Lebensfreude als Lebenselixier und Glaubensbekenntnis</strong></font><br /><br /><font size="4">Gestern sprach ich mit einer Freundin in Kanada. Sie h&ouml;rte die Kirchenglocken, die bei mir im Hintergrund l&auml;uteten und sagte wie sehr sie diesen Klang mag. Ich erz&auml;hlet ihr dann davon, dass ich vor kuzem endlich mal wieder in einer Kirche war und was mir dort klar wurde.<br /><br />Ich wei&szlig; nicht wie viele Jahre ich nicht mehr in einer Kirche gewesen war. Spiritualit&auml;t hat zwar einen gro&szlig;en Stellenwert in meinem Leben, aber mit der Kirche und dem Gotteskonzept hatte ich so meine Schwierigkeiten.<br />Auf dem Weg zum Einkaufen komme ich oft an der evangelischen Kirche vorbei und vor etwa zwei Wochen hatte ich den Impuls hineinzugehen, als ich ein Schild sah, das darauf hinwies, dass die Kirche ge&ouml;ffnet ist.<br />Es tat gut, ganz alleine, in diesem gro&szlig;en stillen Raum zu sein. Allerdings wurde der Altarraum von einem riesigen Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus dominiert. Das lenkte meine Gedanken zum Konzept des M&auml;rtyrers. Damit meine ich, ganz allgemein, die Bereitschaft f&uuml;r das zu sterben woran man glaubt oder wof&uuml;r man einsteht.<br /><br />Irgenwie tauchte in mir ein neuer Leitgedanke auf. Ich sp&uuml;rte, dass es an der Zeit ist mit dem Aufopfern aufzuh&ouml;ren und statt dessen mit vollem Herzen und all unserer Kraft f&uuml;r das einzustehen was uns wichtig ist.<br />Ich weis, dass viele von den Frauen, die ich kenne, die Last der Welt auf ihren Schultern sp&uuml;ren. Auch ich selbst habe sie mehr oder weniger bewusst mit mir herumgetragen und bem&uuml;he mich sie immer mehr gehen zu lassen.<br /><br />Mit dieser Last kommen wir nicht gut voran. Sie raubt uns unsere nat&uuml;rliche Lebensfreude. Ich glaube, dass genau diese Lebensfreude der Schl&uuml;ssel zu einem erf&uuml;llteren Leben ist.<br />Also nicht mehr sterben f&uuml;r das, woran wir glauben, sondern voll und ganz LEBENDIG SEIN f&uuml;r das, woran wir glauben.<br />Immer bewusster zu werden und mich mit&nbsp; freudvoller Lebendigkeit f&uuml;rs Leben und eine lebenswertere und nachhaltigere Zukunft einzusetzen, ist der Weg f&uuml;r den ich mich entschieden habe.</font><br /><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Fühlen will gelernt sein - drop the cruel knife]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/fuhlen-will-gelernt-sein-drop-the-cruel-knife]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/fuhlen-will-gelernt-sein-drop-the-cruel-knife#comments]]></comments><pubDate>Tue, 20 Aug 2019 05:19:07 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/fuhlen-will-gelernt-sein-drop-the-cruel-knife</guid><description><![CDATA[Once a young woman said to me, &ldquo;Hafiz, what is the sign?&nbsp; of someone who knows God?&rdquo;&nbsp; I became very quiet, and looked deep into her eyes, then replied,&ldquo;My dear, they have dropped the knife. Someone who knows God has dropped the cruel knife that most so often use upon their tender self and others.&rdquo;&nbsp;Vor Jahren habe ich diese kleine Geschichte von Hafiz geh&ouml;rt. Seitdem begleitet sie mich als Leitgedanke in meinem Leben. Hier meine deutsche &Uuml;bersetzun [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><em>Once a young woman said to me, </em><em>&ldquo;Hafiz, what is the sign?&nbsp; </em><em>of someone who knows God?&rdquo;&nbsp; </em><br /><em>I became very quiet, </em><em>and looked deep into her eyes, </em><em>then replied,</em><br /><em>&ldquo;My dear, they have dropped the knife. </em><em>Someone who knows God has dropped </em><em>the cruel knife </em><em>that most so often use upon their tender self </em><em>and others.&rdquo;</em><br />&nbsp;<br />Vor Jahren habe ich diese kleine Geschichte von Hafiz geh&ouml;rt. Seitdem begleitet sie mich als Leitgedanke in meinem Leben. Hier meine deutsche &Uuml;bersetzung:<br />Eines Tages kam eine junge Frau zu mir und sagte:: &bdquo;Hafiz, sag mir, was ist das Zeichen? Wie erkennt man, dass jemand zu Gott gefunden hat?<br />&nbsp;<br />Ich wurde ganz still, schaute ihr tief in die Augen und antwortete dann:<br />&bdquo;Gute Frau, Sie haben das Messer der Grausamkeit fallen lassen. Jemand der Gott erkannt hat, hat das Messer der Grausamkeit fallen lassen, das viele von uns, so oft gegen ihr eigenes zartes Wesen oder gegen andere, richten.&ldquo;<br />&nbsp;<br />Wir leben in einer Welt, in der Grausamkeit leider normal ist. Die Art und Weise wie wir unsere Erde ausbeuten, ist grausam. Jede Form von Ausbeutung ist grausam. Auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es viel Grausamkeit und wenn wir uns selbst gegen&uuml;ber selbstkritisch und abwertend sind, dann ist das meiner Meinung nach, auch eine Form von Grausamkeit. &nbsp;<br />&nbsp;<br />Nat&uuml;rlich hat die Grausamkeit, die es in unserer Welt gibt, zahlreiche Usachen und Auspr&auml;gungen. Ich m&ouml;chte mich hier nur mit einem Aspekt befassen.<br />Grausamkeit deutet auf Gef&uuml;hllosigkeit hin. Wir sind f&uuml;hlende und mitf&uuml;hlende Wesen. Wenn wir mit unseren eigenen Gef&uuml;hlen verbunden sind und auch unsere nat&uuml;rliche F&auml;higkeit des Mitgef&uuml;hls in uns entwickelt ist, dann wird es uns schwer fallen grausam zu sein.<br />Aber wir k&ouml;nnen unsere Gef&uuml;hle unterdr&uuml;cken, von ihnen abgetrennt sein, oder in einer emotionalen Erstarrung gefangen sein. Das ist nicht unsere Schuld. Wir leben in einer Kultur, in der unsere mentalen F&auml;higkeiten, das analytische Denken, die rationale Herangehensweise gef&ouml;rdert und trainiert werden. Im emotionalen Bereich und bei der sozialen Kompetenz, sieht das anders aus. Obwohl genau dieser Bereich ma&szlig;geblich daf&uuml;r verantwortlich ist, wie gl&uuml;cklich, zufrieden und erfolgreich wir im Leben sind, ist es uns selbst &uuml;berlassen, damit klar zu kommen.<br />Es gibt nat&uuml;rlich viele Informationen und Hilfeleistungen, die uns zug&auml;nglich sind, aber wir m&uuml;ssen Eigeninitiative aufbringen, um uns mit diesen Themen zu befassen.<br />&nbsp;<br />Vor vielen Jahren hatte ich das Buch,&nbsp; &bdquo;F&uuml;hlen will gelernt sein&ldquo; von jeanne Segal. Ich fand den Titel sehr treffend. Damals begann ich gerade erst aus meiner emotionalen Erstarrung aufzuwachen. Das Buch half mir zu verstehen, dass es Zeit, Geduld und Fokus braucht, um mit unseren Gef&uuml;hlen in Kontakt zu kommen und eine gesunde Beziehung zu unserer Gef&uuml;hlswelt herzustellen.<br />&nbsp;<br />Weicher, herzlicher und offener zu werden hat mir geholfen, die H&auml;rte von Selbstkritik und Selbszweifeln zu entsch&auml;rfen.<br />Selbstmitgef&uuml;hl zu kultivieren, f&uuml;hrte dazu, dass ich liebevoller mit mir selbst umgehen koonnte und dadurch wurde eine Gesundung in vielen Bereichen meines Lebens eingeleitet.<br />&nbsp;<br />Wenn ich jetzt in meinem Leben mit schwierigen Situationen konfrontiert werde, kann ich darauf vertrauen, dass ich mir selbst mit Mitgef&uuml;hl und Achtung zur Seite stehe. In einer Welt stetigen Wandels und wachsender Herausforderungen ist das ein stabilisierender Faktor und eine gro&szlig;e Hilfe.<br />&nbsp;<br />Herzlichst<br />Sanjara<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Glück kommt in kleinen Portionen]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/das-gluck-kommt-in-kleinen-portionen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/das-gluck-kommt-in-kleinen-portionen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 12 Aug 2019 06:01:02 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/das-gluck-kommt-in-kleinen-portionen</guid><description><![CDATA[Viele von uns haben es schon erlebt, wie sehr eine einzige negative Bemerkung einer Person uns&nbsp; treffen kann und wie schwer es sein kann, vom daraus resultierenden Gedankenkarussell wieder auszusteigen.Wir neigen dazu Negativem mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als dem was Positiv und angenehm ist. Das ist entwicklungsgeschichtlich bedingt. In der Urzeit war es &uuml;berlebensnotwendig auf der Hut zu sein, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Es war wichtiger das rascheln im Gras wahrzunehme [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="4">Viele von uns haben es schon erlebt, wie sehr eine einzige negative Bemerkung einer Person uns&nbsp; treffen kann und wie schwer es sein kann, vom daraus resultierenden Gedankenkarussell wieder auszusteigen.<br />Wir neigen dazu Negativem mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als dem was Positiv und angenehm ist. Das ist entwicklungsgeschichtlich bedingt. In der Urzeit war es &uuml;berlebensnotwendig auf der Hut zu sein, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Es war wichtiger das rascheln im Gras wahrzunehmen als die Sch&ouml;nhiet des Sonnenuntergangs zu bewundern.<br /><br />Unsre Gehirne haben sich seit dieser Zeit stark ver&auml;ndert, aber die Tendenz dem Negativen mehr Beachtung zu schenken, ist nach wie vor in uns pr&auml;sent. Diese Neigung ist inzwischen wissenschaftlich untersucht und best&auml;tigt worden und wird Negativit&auml;ts -Bias oder auch Negativit&auml;sverzerrung genannt.<br />Diese Veranlagung f&uuml;hrt dazu, dass wir meist unbewusst dazu neigen, dass&nbsp; ...</font><ul><li><font size="4">wir nach Negativem Ausschau halten und schneller darauf reagieren,</font></li><li><font size="4">es in unserem Gehirn eher abgespeichert wird</font></li><li><font size="4">und wir uns an schmerzvolle Erfahrungen leichter erinnern, als an erfreuliche.</font></li><li><font size="4">Au&szlig;erdem ist es so, dass positive Erfahrungen von unserem Nervensystem wenig Beachtung geschenkt wird und sie keine bleibenden neuronalen Strukturen im Gehirn hinterlassen.</font></li></ul><font size="4"><br /><font size="5"><strong>Unsere Wahrnehmung der Realit&auml;t wird verzerrt.</strong></font><br />Wie der Begriff Negativit&auml;sverzerrung andeutet, wird unsere Wahrnehmung verzerrt. Wenn wir negativen Erfahrungen mehr Beachtung schenken, hat das Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Unsere gef&uuml;hlte Realit&auml;t wird d&uuml;sterer und schwerer.<br />In unserer schnelllebingen Zeit, mit einem &Uuml;berma&szlig; an Informationen, Reizen und Herausforderungen ist es besonders wichtig, dass wir uns dieser Negativit&auml;tsverzerrung bewusst sind.<br />Stress, Deppression und Angstzust&auml;nde machen immer mehr Menschen zu schaffen.<br />Zum Gl&uuml;ck k&ouml;nnen wir etwas gegen die Negativit&auml;tsverzerrung tun um unsere geistige Gesundheit zu st&auml;rken und nicht im Strudel der Negativit&auml;t unterzugehen.<br />Rick Hanson, ein amerikanischer Psychologe, propagiert eine einfache &Uuml;bung, um diese Realit&auml;tsverzerrung auszugleichen. Er nennt sie &bdquo;Taking in the Good&ldquo;, also &bdquo;das Gute in sich aufnehmen&ldquo; oder kurz &bdquo;Gutes aufnehmen&ldquo; (GA)<br />Erstmal geht dabei darum all dem Positiven, das wir so leicht &uuml;bersehen, mehr Beachtung zu schenken, es dann bewusst zu erleben und in einem dritten Schritt, dieses Erleben noch zu verst&auml;rken und uns vorzustellen, dass es sich in uns verankert. Dadurch werden im Gehirn neuronale Verbindungen geschaffen oder gest&auml;rkt, die der Negativit&auml;tsverzerrung entgegen wirken und unser seelisches Gleichgewicht st&auml;rken.<br /><br /><font size="5"><strong>Es tut gut, das Gute zu sp&uuml;ren</strong></font><br />Bei dieser &Uuml;bung ist es wichtig, dass wir etwa 20 &ndash; 30 Sekunden bei dieser positiven Begebenheit verweilen, sie mit allen Sinnen wahrnehmen und sie dadurch in ein positives Erlebnis verwandeln. Nur durch die Zeitspanne und Intensit&auml;t der positiven Erfahrung werden dem Gehirn die notwendigen Impulse geliefert um neue Strukturen zu bilden, die uns zugute kommen.<br /><br /><font size="5"><strong>Das Gl&uuml;ck kommt in kleinen Portionen</strong></font><br />Untersuchungen in der Gl&uuml;cksforschung haben herausgefunden, dass wir eine verzerrte Vorstellung davon haben, was uns gl&uuml;cklich macht. Vielleicht denken wir, dass wir gl&uuml;cklicher sind wenn wir den richtigen Arbeitsplatz oder Partner, mehr Geld oder ein neues Haus in unserem Leben haben.<br /><br />Es hat sich allerdings herausgestellt, dass wir uns an verbesserte oder auch verschlechterte Lebensumst&auml;nde schnell gew&ouml;hnen, und dann wieder auf unsererer pers&ouml;nlichen Gl&uuml;ckskala wieder genau da landen, wo wir zuvor waren. Im Englischen wird das der Happiness-set-point (Lebensfreuderegelwert) genannt.<br />Unsere innere Einstellung dem Leben gegen&uuml;ber hat einen sehr gro&szlig;en Einfluss darauf, wie gl&uuml;cklich wir uns f&uuml;hlen. Es sind also nicht die gro&szlig;en Dinge, wie der richtige Beruf oder der perfekte Partner, die z&auml;hlen, sondern die Art und Weise wie wir die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und erleben, die eine nachhaltige Auswirkung auf unser Wohlbefinden haben.<br /><br />Deshalb hat diese einfache &Uuml;bung,&nbsp; &bdquo;Gutes aufnehmen&ldquo; solch gro&szlig;en Nutzen. Wenn wir den Wert dieser &Uuml;bung erkennen und sie in unser Leben als st&auml;ndigen Begleiter &uuml;bernehmen, wird im Laufe der Zeit die Negativit&auml;sverzerrung au&szlig;er Kraft gesetzt und wir k&ouml;nnen zufriedener, unbeschwerter und allgemein gl&uuml;cklicher durchs Leben gehen.<br /><br />Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir nicht einmal lange still sitzen. Meditation ist erwiesener Ma&szlig;en auch ein hilfreicher Begleiter, eine st&auml;rkende und heilsame Modalit&auml;t. F&uuml;r manche Menschen ist es jedoch schwer diese in ihren Alltag zu integrieren, oder es f&auml;llt ihnen einfach schwer still zu sitzen. Bei mir war das auf jeden Fall so.<br />&bdquo;Gutes Aufnehmen&ldquo; &nbsp;ist etwas das ohne gro&szlig;en Aufwand in unseren Alltag einflie&szlig;en kann. Es geht darum unsere Aufmerksamkeit auf das was gut ist und uns gut tut, zu richten und dieses Gute in uns zu verankern.<br />Dies sind die einzelnen Schritte dieser &Uuml;bung: &nbsp;</font><ol><li><font size="4">Suche nach guten Tatsachen und mache sie zu guten Erfahrungen.</font></li><li><font size="4">Genie&szlig;e die Erfahrung wirklich.</font></li><li><font size="4">Entwickle die Absicht, dass die guten Erfahrungen in dich einsinken, und sp&uuml;re sie.</font></li></ol><font size="4"> In diesem Artikel findest du eine ausf&uuml;hrliche Anleitung, die Rick Hansons Buch &raquo;Just 1 Thing &ndash; So entwickeln Sie das Gehirn eines Buddha&laquo;<br /><a href="https://www.52wege.de/nimm-das-gute-in-dich-auf">https://www.52wege.de/nimm-das-gute-in-dich-auf</a><br />Ich hoffe, dass dich dieser Beitrag neugierig gemacht hat, die &Uuml;bung auszuprobieren und vielleicht auch in deinen Alltag zu integrieren. Mir ist es inzwischen zur zweiten Natur geworden, meine Aufmerksamkeit auf die Guten Dinge des Lebens zu richten und sie ganz bewusst zu genie&szlig;en. Meine Welt ist dadurch heller, positiver und freundlicher geworden. Die Bereitschaft mich dem Guten zuzuwenden hat mein Leben ver&auml;ndert und mein Herz leichter und froher gemacht.</font><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Normal oder gesund]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/normal-oder-gesund]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/normal-oder-gesund#comments]]></comments><pubDate>Tue, 09 Jul 2019 05:17:32 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/normal-oder-gesund</guid><description><![CDATA[Eine gute Freundin erz&auml;hlte mir, dass sie jetzt schon eine Weile Unterricht in der Alexandertechnik erh&auml;lt.Ein Freund, der Lehrer f&uuml;r die Alexandertechnik ist,&nbsp; hatte ihr einmal eine Sitzung gegeben. Sie wurde gedehnt und gestreckt und nach der Sitzung&nbsp; fragte er sie wie sich f&uuml;hle. Ihre Antwort war: &bdquo;Total schief und krumm&ldquo;.Nach der Sitzung war sie gerader, in einer mehr nat&uuml;rlichen und gesunden Haltung. Da diese gesundere Haltung aber vom dem was  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Eine gute Freundin erz&auml;hlte mir, dass sie jetzt schon eine Weile Unterricht in der Alexandertechnik erh&auml;lt.<br />Ein Freund, der Lehrer f&uuml;r die Alexandertechnik ist,&nbsp; hatte ihr einmal eine Sitzung gegeben. Sie wurde gedehnt und gestreckt und nach der Sitzung&nbsp; fragte er sie wie sich f&uuml;hle. Ihre Antwort war: &bdquo;Total schief und krumm&ldquo;.<br />Nach der Sitzung war sie gerader, in einer mehr nat&uuml;rlichen und gesunden Haltung. Da diese gesundere Haltung aber vom dem was f&uuml;r sie der Normalzustand war, abwich, f&uuml;hlte sie sich krummer.<br />Ich fand diese Geschichte so interessant, weil sie aufzeigt, dass das,&nbsp; was uns normal erscheint und uns vertraut ist, sich also irgendwie gesund anf&uuml;hlt, tats&auml;chlich aber schief und krumm sein kann. Andersherum gilt das gleiche: Wenn wir uns aus dem schief und krumm herausbewegen und aufrichten, gerader und ges&uuml;nder werden, kann sich das ganz sch&ouml;n ungewohnt, unbequem, eben schief und krumm anf&uuml;hlen.<br />In unserer heutigen Welt gilt vieles als normal was nicht gesund ist. Ein Aspekt davon ist der 24/7- oder Rund-um-die-Uhr-Modus. Wir leben in einer Kutur der Hyperaktivit&auml;t. Wenn wir es gewohnt sind immer aktiv zu sein, von einem Termin zum n&auml;chsten zu hasten, dann kann es sich ganz f&uuml;rchterlich schief und krumm anf&uuml;hlen wenn wir versuchen zu entspannen und langsamer zu treten. Deshalb kommen wir vielleicht erst mal gar nicht auf die Idee, dass wir Ruhe und Entspannung mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Und wenn wir es tun, wenn wir still sitzen und vielleicht meditieren wollen, oder bewusstes Atmen &uuml;ben wollen, dann kann sich das ganz schrecklich anf&uuml;hlen. Tausend Dinge kommen in den Kopf und wir wollen aufspringen. Rumsitzen und nichts tun ist doch nur Zeitverschwendung.<br /><br /><strong>&bdquo;Heilen hei&szlig;t, uns aus unserer Komfortzone herausbewegen&ldquo;</strong><br /><br />Krishnamurti sagte, dass wir uns aus unserer Komfortzone herausbewgen m&uuml;ssen, um heil zu werden. Das mag zwar einleutend sein, aber gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig neigen wir doch viel eher dazu,&nbsp; uns in unsere Komfortzone zur&uuml;ckzuziehen um zu heilen. Deshalb w&uuml;rde ich auch eher sagen, dass wir unsere Komfortzone erweitern m&uuml;ssen um zu heilen.<br />Unsere Komfortzone ist ein ganz wichtiger Schutzraum. Wir brauchen diesen sicheren Raum um uns dem Schmerz, der Verwundung, zuwenden zu k&ouml;nnen. Das ist ein wichtiger erster Schritt um emotionale Wunden heilen zu k&ouml;nnen.<br />Ich habe die meiste Zeit meines Lebens im "Tut-gar-nicht-weh-Modus" verbracht. Weil ich diesen Schutzraum f&uuml;r meinen emotionalen Schmerz in der Kindheit nicht entwickeln konnte, fiel ich in die emotionale Erstarrung. Ich habe kaum noch etwas gef&uuml;hlt. Diese Gef&uuml;hllosigkeit hat mich vor der Intensit&auml;t weiterer Schmerzen bewahrt und wurde zum Normalzustand. Ich&nbsp; habe sie also gar nicht bemerkt. Erst als ich im mittleren Alter langsam anfing aus dieser emotionalen Erstarrung zu erwachen, bemerkte ich, wie sehr der Tut-gar-nicht-weh-Modus in mir verankert war. Dieses Erwachen dauert immer noch an. Ich sehe es als einen nat&uuml;rlichen Prozess des Wachsens und Heilens an. Ich genie&szlig;e es dabei immer lebendiger, also gelassener und lebensfroher zu werden.&nbsp;<br />Im nat&uuml;rlichen Prozess der Heilung ist es also erst mal wichtig, einen sicheren Rahmen f&uuml;r unsere Heilung zu haben. Beim n&auml;chsten Schritt geht es darum diesen sicheren Rahmen, die Komfortzone,&nbsp; zu erweitern, damit Heilung m&ouml;glich wird.<br />Es ist eine nat&uuml;rliche Schutzreaktion sich im Schmerz zusammenzuziehen. Doch nach dieser unbewu&szlig;ten, intuitiven &nbsp;Reaktion, k&ouml;nnen wir bewusst einen sicheren Rahmen w&auml;hlen, um uns unserem Schmerz zuzuwenden.<br />Wir k&ouml;nnen unser Herz f&uuml;r den eigenen Schmerz &ouml;ffnen.<br />Und dann geht es ums erkunden, ausdehnen, integrieren und neu orientieren, ums wachsen und heil werden. Auf diese Weise blockiert der Schmerz unsere Lebensenergie nicht, sondern er macht uns weiter, offener und lebendiger. Unser Herz kann leichter und weiter werden.<br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a href='https://www.sanjara.com/uploads/5/2/7/2/5272177/self-hug-carol2_1_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'> <img src="https://www.sanjara.com/uploads/5/2/7/2/5272177/published/self-hug-carol2_1.jpg?1562649633" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die neue Heldin]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/die-neue-heldin]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/die-neue-heldin#comments]]></comments><pubDate>Sun, 07 Jul 2019 06:26:25 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/die-neue-heldin</guid><description><![CDATA[30. Juni 2019Ich bin immer wieder &uuml;berrascht wie leicht es passiert, dass ich das Wesentliche &uuml;bersehe. Hier ein ganz aktuelles Beispiel: Vor zwei Tagen habe ich &bdquo;Aladin" im Kino gesehen.Die alte Walt Disney Zeichentrickversion ist mir gut bekannt. Ich habe sie oft mit meinen Kindern geschaut als wir noch in Nigeria lebten und unsere Auswahlt an Videos sehr beschr&auml;nkt war.Dann h&ouml;rte ich von meiner Enkelin, dass es eine neue Kinoversion gibt, die sie ganz toll fand. Mein [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="4">30. Juni 2019<br />Ich bin immer wieder &uuml;berrascht wie leicht es passiert, dass ich das Wesentliche &uuml;bersehe. Hier ein ganz aktuelles Beispiel: Vor zwei Tagen habe ich &bdquo;Aladin" im Kino gesehen.<br />Die alte Walt Disney Zeichentrickversion ist mir gut bekannt. Ich habe sie oft mit meinen Kindern geschaut als wir noch in Nigeria lebten und unsere Auswahlt an Videos sehr beschr&auml;nkt war.<br /><br />Dann h&ouml;rte ich von meiner Enkelin, dass es eine neue Kinoversion gibt, die sie ganz toll fand. Meine Tocher und mein Schwiegersohn waren auch beeindruckt von der Neuauflage. Obwohl ich eigentlich gar kein Interesse daran hatte den Film zu sehen, landete ich dann doch im Kino und lies mich auf Aladin ein.<br /><br />Ich muss zugeben, dass mich diese neue Version mit ihrer technischen Finesse auch in ihrenes sei&nbsp; Bann gezogen hat. Allerdings fand ich es ein zu gro&szlig;er Aufwand einen Film neu aufzulegen, der absolut die gleiche Geschichte erz&auml;hlt, in dem die gleichen Songs gesungen werden, in dem alles eigentlich nur pomp&ouml;ser und aufwendiger ist. Das war meine Meinung nachdem ich den Film gesehen hatte.<br /><br />Erst am n&auml;chsten Tag fiel mir irgendwann ein, dass ich etwas ganz Wesentliches &uuml;bersehen hatte.<br />Meine Enkelin hatte mir erz&auml;hlt, dass es im Film ein neues Lied gab, das von Jasmin gesungen wurde. Ich habe diese Stelle im Film auch gesehen und das Lied geh&ouml;rt, aber wie wesentlich diese Scene und dieses Lied den Film ver&auml;ndert haben, habe ich erst mal gar nicht wahrgenommen.<br /><br />Jasmin, die Tochter des Sultans bricht in der erw&auml;hnten Scene aus der traditionellen Rolle der gehorsamen Tochter aus. Sie weigert sich den Mund zu halten. Sie ist die neue Heldin. Wie konnte ich das &uuml;bersehen?<br />Ich kenne dieses Ph&auml;nomen. Im Englischen hei&szlig;t es &bdquo;Inattentional Blindness&ldquo;, auf deutsch wohl Unaufmerksamkeitsblindheit. Wenn wir auf etwas konzertriert sind, dann &uuml;bersehen wir ganz leicht andere wesentliche Faktoren.<br />(Hier gibt es einen interssanten Artikel dazu: <u><a href="https://www.anti-bias.eu/unconsciousbias/bias-effekte/invisible-gorilla-experiment/">https://www.anti-bias.eu/unconsciousbias/bias-effekte/invisible-gorilla-experiment/</a></u>)<br /><br />Da ich also darauf konzentriert war all das zu registrieren, was mir im Film bekannt und vertraut war, &uuml;bersah ich, dass sich die Grundaussage des Filmes ge&auml;ndert hatte. Jamin l&auml;&szlig;t sich nicht l&auml;nger von &uuml;berholten Regeln oder einem machthungrigen B&ouml;sewicht den Mund verbieten. Sie will sich f&uuml;r das Wohlergehen ihres Volkes einsetzen. Sie wei&szlig;, dass sie das auch kann und ist bereit alles daf&uuml;r zu tun die Position einzunehmen, die ihr das erm&ouml;glicht.<br />Wie konnte ich das nur &uuml;bersehen? Mein Lebensweg hat mich doch auch an den Punkt gebracht, wo ich alles daran setze meine Stimme zu finden und sie in der Welt laut werden zu lassen.<br /><br />Der Weg bis zu diesem Punkt war nicht einfach.. Es war nicht einfach tiefsitzende, unbewusste, einschr&auml;nkende Strukturen meiner Psyche aufzusp&uuml;ren und zu ver&auml;ndern. Ich habe gelernt, dass der Weg das Ziel ist. Jeder Schritt z&auml;hlt. Ich genie&szlig;e es zu sp&uuml;ren wie ich mich immer freier und unbek&uuml;mmerter durchs Leben bewegen und mich ausdr&uuml;cken kann.<br />Ich will meine Stimme f&uuml;r mehr Bewusstheit im Hier und Jetzt einsetzen, f&uuml;r mehr Achtsamkeit, Verst&auml;ndnis und Integration, f&uuml;r eine lebenswertere Zukunft, an der wir alle mitbauen k&ouml;nnen.<br />Der Dalai Lama sagte, dass die Frauen der westlichen Welt die Welt retten werden.</font><br /></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.sanjara.com/uploads/5/2/7/2/5272177/published/dalai-lama-western-woman.jpg?1562480989" alt="Picture" style="width:246;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><font size="4">Ich glaube fest daran, dass es f&uuml;r die Heilung unserer Welt wichtig ist, dass wir Frauen uns unserer Kraft bewusst sind und sie einsetzen f&uuml;r das, was uns am Herzen liegt.<br />Ich glaube fest daran, dass die Welt durch unsere befreite Stimme bereichert wird, dass die Welt f&uuml;r eine lebenswertere Zukunft unsere Kraft, unsere Stimme, unser Engagement und unsere Entschlossenheit braucht. Wir k&ouml;nnen die Heldin in unserem eigenen Leben werden, Beschr&auml;nkungen &uuml;berwinden und neues Erkunden, nicht nur f&uuml;r unser eigenes Wohlergehen sondern auch f&uuml;r das Wohl der Welt.</font><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der NIE-GUT-GENUG Teufelskreislauf]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/der-nie-gut-genug-teufelskreislauf]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/der-nie-gut-genug-teufelskreislauf#comments]]></comments><pubDate>Fri, 05 Jul 2019 10:37:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/der-nie-gut-genug-teufelskreislauf</guid><description><![CDATA[F&uuml;r die meiste Zeit meines Lebens hatte ich das unterschwellige Gef&uuml;hl, dass mit mir etwas nicht stimmte. Ich hatte kein Geld, keine Ausbildung, war keine gute Mutter und schlank oder sch&ouml;n genug war ich auch nicht. Ich war mir dieser Gef&uuml;hle, dieses Selbstbildes nicht wirklich bewusst und konnte sie deshalb auch nicht hinterfragen. Das ist nichts Ungew&ouml;hnliches. Vieles spielt sich unter der Oberfl&auml;che unserer bewussten Wahrnehmung ab und vieles nehmen wir als gegeb [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><font size="4">F&uuml;r die meiste Zeit meines Lebens hatte ich das unterschwellige Gef&uuml;hl, dass mit mir etwas nicht stimmte. Ich hatte kein Geld, keine Ausbildung, war keine gute Mutter und schlank oder sch&ouml;n genug war ich auch nicht. Ich war mir dieser Gef&uuml;hle, dieses Selbstbildes nicht wirklich bewusst und konnte sie deshalb auch nicht hinterfragen. Das ist nichts Ungew&ouml;hnliches. Vieles spielt sich unter der Oberfl&auml;che unserer bewussten Wahrnehmung ab und vieles nehmen wir als gegeben hin ohne es zu hinterfragen.<br /><br />Da gibt es nur ein Problem. Dieses unterschwellige Gef&uuml;hl der Minderwertigkeit oder gar Wertlosigkeit hatte tiefe Auswirkungen darauf wie ich mein Leben gestaltete, welche Entscheidungen ich traf, wie mich verhielt, wie ich mit meinen Kindern umging und was ich ihnen mit auf dem Weg gab. Es war ein wichtiger Wendepunkt auf meinem Weg der Bewusstwerdung und Heilung, dass ich dieses unterschwellige Gef&uuml;hl endlich wahrnahm und hinterfragte. Ich merkte, wie sehr mich die Annahme, dass mit mir was nicht stimmte, daran hinderte im Leben ganz pr&auml;sent zu sein und meine F&auml;higkeiten und Talente einbringen zu k&ouml;nnen.<br />Es kam der Zeitpunkt, an dem ich bereit war aus meinem Dornr&ouml;schenschlaf zu erwachen. Es kam kein Prinz, der mich wachk&uuml;sste, aber ich gab mir selbst das Versprechen mir zur Seite zu stehen, mir selbst liebevolle Zuwendung zu schenken und zu lernen mich so zu akzeptieren wie ich bin. (Irgendwann brachte ich das dann in meinem <a href="https://www.sanjara.com/manifest-der-selbstliebe.html" target="_blank">Manifest der Selbstliebe</a> zum Ausdruck.)<br /><br />Dieses Versprechen, mir selbst zur Seite zu stehen hat mein Leben grundlegend verwandelt. Der Prozess der Selbstakzeptanz und Bewusstwerdung r&uuml;ckte ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit und half mir Altlasten abzubauen. Dieser Prozess dauert immer noch an und das wird auch so bleiben. Ich werde immer weiter wachsen und reifen. Ich bin dankbar daf&uuml;r, dass mein Herz immer leichter wird und ich immer unbeschwerter durchs Leben gehen kann.<br /><br />Irgendwann wurde mir auch klar, dass es sich bei &bdquo;meinem Problem mit der Minderwertigkeit&ldquo;&nbsp; nicht nur um mein Problem handelte, sondern, dass dieses Problem sehr weit verbreitet war und erschreckend viele Menschen darunter litten sich nicht gut genug zu f&uuml;hlen. Der englische Titel von Brene Browns erstem Buch brachte es auf den Punkt: &bdquo;I thought it was just me (Ich dachte, das w&auml;re nur bei mir so)&ldquo;. Es ist ein Buch &uuml;ber Scham. Wenn wir uns minderwertig f&uuml;hlen, kommt oftmals die Scham ins Spiel.<br /><br />Scham ist ein extrem unangenehmes Gef&uuml;hl. Es nagt an der Wurzel unseres Selbstwertes. Also versuchen wir, das was uns minderwertig erscheint zu verstecken oder zu kompeniseren. Wir bem&uuml;hen uns der Scham zu entkommen, aber genau dadurch hat sie uns im Griff. Je mehr wir uns bem&uuml;hen, desto mehr verfangen wir uns im Spinnennetz der Scham. Das f&uuml;hrt dann leicht dazu, dass wir dem Perfektionismus verfallen oder aufgeben und gar nicht versuchen, den Anforderungen des Lebens nachzukommen.<br /><br />Ich geh&ouml;rte zu denen, die kraftlos in die Knie gingen. Ich will hier gar nicht weiter auf die Scham eingehen. Es ist ein wichtiges und komplexes Thema, das Brene Brown mit ihrer Arbeit und ihren B&uuml;chern ans Licht gebracht hat. Scham gedeiht&nbsp; nur im Dunkeln, wenn wir sie ans Licht bringen, verliert sie ihre Kraft.<br /><br />Ich m&ouml;chte auf den Teufelskreislauf des &bdquo;Nie Gut Genug&ldquo; eingehen. Unsere pers&ouml;nlichen Minderwertigkeitsgef&uuml;hle sind tats&auml;chlich ein Mosaikteilchen eines gr&ouml;&szlig;eren Bildes. Unsere Aufmerksamkeit von unserem individuellen Mosaikteilchen abzuziehen und das gr&ouml;&szlig;ere Bild zu betrachten kann sehr heilsam sein. F&uuml;r mich war es heilsam.<br /><br />Es ist eine nat&uuml;rliche Neigung von uns Menschen unsere Kr&auml;fte, unser Wissen und unsere Kreativit&auml;t nutzbringend einsetzen zu wollen. Dieser nat&uuml;rliche Drang wird aber verzerrt, wenn wir in einem Umfeld leben, das stark konkurrenz- und leistungsorientiert ist. Unsere nat&uuml;rliche Kreativit&auml;t wird eingeengt durch Normen und Vorgaben, unsere Leistung wird bewertet. Um erfolgreich zu sein, m&uuml;ssen wir nicht nur gut genug sein, sondern &uuml;berdurchschnittlich gut. Denn nur das sichert unseren Weg nach oben, sichert uns Erfolg und sozialen Status.<br /><br />Um dazu zu geh&ouml;ren m&uuml;ssen wir zumindest gut-genug sein. Leider ist dieses gut-genug so schwer zu erreichen. Wir hasten dem gut-genug nach und bleiben im nie-gut-genug h&auml;ngen. In einer Welt, die nat&uuml;rliche Rhythmen durch eine hyperaktive &bdquo;rund um die Uhr&ldquo; Kultur erstetzt, hetzen wir durchs Leben, m&uuml;ssen immer mehr haben, immer mehr leisten, nach immer mehr streben. Wir hasten dem pers&ouml;nlichen und globalen Burnout entgegen. Durch Konsumzwang und einen st&auml;ndig steigend Lebensstandard beuten wir die na&uuml;rlichen Resourcen der Erde aus. Im ungehinderten &bdquo;immer-mehr-Wahn&ldquo; bleiben die Natur und Menschen der unteren sozialen Schichten auf der Strecke.<br /><br />Als ich erkannte, dass meine pers&ouml;nlichen Minderwertigkeitsgef&uuml;hle Teil dieser ungesunden immer-mehr und nie-genug Kultur waren, fiel es mir leichter sie zu hinterfragen. Dadurch, dass ich aus dem Teufelskreislauf des nie-genug ausstieg, leistete ich automatisch auch einen Beitrag zum kollektiven Bewusstseinswandel. Das war mir wichtig. Durch meine Selbstakzeptanz st&auml;rkte ich die Vision einer Welt in der alle Lebewesen geachtet werden. Selbstachtung und Selbstakzeptanz haben also absolut nichts mit Selbstzentriertheit oder Eigennutz zu tun, sie sind das Gegenmittel, das ein aus den Fugen geratenes System wieder ausbalanzieren hilft.<br /><br />Das Wohl dieser Erde und all ihrer Lebewesen liegt mir sehr am Herzen, deshalb mein Appell an dich:<br />Wenn dieser Text dich erreicht&nbsp; und ber&uuml;hrt hat, dann bitte ich dich dir einen Moment Zeit zu nehmen um tiefer in dieses Thema einzutauchen.<br /><br />Wie sieht es bei dir aus mit Selbstachtung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe. In welchem Ma&szlig;e hast du dich aus den F&auml;ngen des nie-genug befreien k&ouml;nnen? Gibt es etwas, was du tun kannst um einen Schritt weiter gehen zu k&ouml;nnen auf dem Weg der Selbstakzeptanz.<br />Ich bitte dich diesen n&auml;chsten Schritt zu gehen, nicht nur um dir selbst etwas Gutes zu tun, sondern auch um aktiv an einer lebenswerteren Zukunft f&uuml;r uns alle mitzubauen.<br />Danke</font><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bruchlandung oder endlich angekommen]]></title><link><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/bruchlandung-oder-endlich-angekommen]]></link><comments><![CDATA[https://www.sanjara.com/blog/bruchlandung-oder-endlich-angekommen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 17 Jun 2019 11:48:44 GMT</pubDate><category><![CDATA[Deutsch]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.sanjara.com/blog/bruchlandung-oder-endlich-angekommen</guid><description><![CDATA[Da bin ich wieder, bei meiner Schwester in Walldorf.Eigentlich hatte ich ganz andere Pl&auml;ne. Ich hatte vor bis Ende Juli in Neuseeland zu sein, den August mit meiner Familie in Deutschland zu verbringen und im Herbst dann wieder nach Kandada zu fliegen, wo ich seit fast 9 Jahren lebe.Aber es ist anders gekommen.Meine Schwester ist das Herz und R&uuml;ckrat unserer Familie. Als ich, vor fast zwanzig Jahren, mit meinen beiden S&ouml;hnen, nach 13 j&auml;hrigem Aufenthalt in Nigeria, in Deutsch [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Da bin ich wieder, bei meiner Schwester in Walldorf.<br />Eigentlich hatte ich ganz andere Pl&auml;ne. Ich hatte vor bis Ende Juli in Neuseeland zu sein, den August mit meiner Familie in Deutschland zu verbringen und im Herbst dann wieder nach Kandada zu fliegen, wo ich seit fast 9 Jahren lebe.<br />Aber es ist anders gekommen.<br />Meine Schwester ist das Herz und R&uuml;ckrat unserer Familie. Als ich, vor fast zwanzig Jahren, mit meinen beiden S&ouml;hnen, nach 13 j&auml;hrigem Aufenthalt in Nigeria, in Deutschland ankam, nahm sie uns auf. Auch als ich vor einigen Jahren in einer Beziehungskrise steckte, konnte ich bei ihr unterkommen. Na ja, da bin ich wieder. Erneut gibt es einen Umbruch in meinem Leben und ich bin dankbar hier sein zu k&ouml;nnen und mich neu ausrichten zu k&ouml;nnen. Meine liebe Schwester, ich danke dir daf&uuml;r, dass du mir auch bei dieser Bruchlandung wieder zur Seite stehst.<br />Es ist nicht einfach in diesem Blogartikel &ouml;ffentlich von meiner erneuten Bruchlandung zu schreiben. Vieles in meinem Leben ist eher ungew&ouml;hnlich als der Norm entsprechend. Ich mag mein Leben und bin froh, dass ich mich auf die innere Erkundungsreise voll einlassen kann. Es ist aber auch peinlich mit 57 Jahren keine finanzielle Stabilit&auml;t erreicht zu haben und mich mit der daraus folgenden Unsicherheit auseinander setzen zu m&uuml;ssen.<br />Dass ich jetzt hier in Deutschland gelandet bin, f&uuml;hlt sich an wie eine Bruchlandung. Aber ist es das wirklich, oder k&ouml;nnte es auch eine gl&uuml;ckliche F&uuml;gung sein?<br />Wenn ich ehrlich bin und die Scham zur Seite schiebe, dann kann ich sagen, dass ich froh bin hier zu sein. Es f&uuml;hlt sich so an als w&auml;re ich endlich bei mir angekommen und auch endlich bereit mit der Arbeit zu beginnen, die mir so sehr am Herzen liegt. Bei meiner Arbeit geht&acute;s ums Herz, darum nenne ich sie ja auch herzenszentrierte Bewussheit. Allerdings geht es mir in erster Linie darum selbst mit offenem Herzen leben zu k&ouml;nnen. Mein Herz immer weiter zu &ouml;ffnen, mich dem Jetzt, mir selbst, anderen Menschen und dem Leben allgemein immer bewusster zuwenden zu k&ouml;nnen, ist meine tiefste Sehnsucht.<br />Dass ich jetzt l&auml;ngere Zeit in Deutschland bin, erm&ouml;glicht es mir auch, das was ich in der Ferne gelernt und erfahren habe, zu meinem Heimatland zur&uuml;ck zu bringen. Ich liebe die Westk&uuml;ste Kanadas und ich glaube, dass die Einsichten und Erlebnisse, die ich dort erlangt habe auch mit dem &bdquo;spirt of the West Coast&ldquo; zu tun haben. Es weht dort nicht nur ein frischer Wind, weil es am pazifischen Ozean liegt, ich finde, dass dort auch eine geistige frische Brise dem Herz&ouml;ffnen und Bewusstwerden neue Dimensionen verleiht.<br />Auf jeden Fall beginnt ein neues Kapitel in meinem Leben und ich bin gespannt, was es bringen wird.<br /></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>